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Mit der Richtlinie soll sichergestellt werden, dass Arbeitgeber, die nicht tarifvertraglich versichert sind, ihren Arbeitnehmern die gleichen Löhne und Arbeitsbedingungen gewähren, wie sie im Tarifvertrag festgelegt wären. Es werden Tarifverträge zwischen Vertretern des Arbeitgebers und den Arbeitnehmern geschlossen, die in der Lage sind, solche Vereinbarungen zu schließen. Neben dem Mindestlohn regeln sie auch andere wesentliche arbeitsrechtliche Bestimmungen (wie Lohnregelungen, flexible Arbeitszeiten und Beendigung des Arbeitsverhältnisses usw.). Darüber hinaus kann die Bundesschlichtungsstelle im Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz auch offiziell die Fähigkeit zum Abschluss von Tarifverträgen freiwilliger Berufsverbände von Arbeitgebern und Arbeitnehmern und bestimmten anderen Verbänden anerkennen. Im Bereich der Land- und Forstwirtschaft wird die Anerkennung der Fähigkeit zum Abschluss von Tarifverträgen von den Hohen Schlichtungskommissionen durchgeführt, die in die Büros der jeweiligen Provinzregierung eingegliedert sind. Nach dem Arbeitsbeziehungsgesetz sind gesetzliche Interessengruppen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gesetzlich befugt, Tarifverträge zu schließen, solange sie unabhängig von ihren Verhandlungspartnern sind und für die Regelung der Arbeitsbedingungen verantwortlich sind. Unabhängigkeit von der anderen Partei bedeutet, dass es möglich sein muss, die Organisation eindeutig der Arbeitgeber- oder Arbeitnehmerseite zuzuordnen. Die Absicht der Tarifverträge ist es, Mindestlöhne und Mindeststandards sowie andere wichtige Arbeitsbedingungen ohne Beteiligung des Staates zu gewährleisten. Die Fähigkeit zum Abschluss von Tarifverträgen kann aber auch durch Gesetze (z.B. Bundesrechenzentrum GmbH – Das Bundesrechenzentrum) festgelegt werden. Die Bundesschlichtungsstelle ist für die Tarifsatzung zuständig.

Wenn eine Satzung geschaffen werden soll, muss eine Vertragspartei einen entsprechenden Antrag bei der Bundesschlichtungsstelle stellen.